Dienstag, 9. Juli 2013

Es hätte so schön sein können...

Wieder einmal sind drei Wochen ins Land gegangen, in denen sich im Haus kaum etwas getan hat. In dieser Zeit wurden unsere Nerven mal wieder ordentlich auf die Probe gestellt, weil wir eigentlich unseren Küchentermin am 17. Juli halten wollten. Bis dahin hätten wir natürlich die Küchenwände streichen und der Fliesenleger die Fliesen verlegen müssen. Das erste Problem war, dass es keinen Fliesenleger gab, das zweite, dass die Fußbodenheizung immer noch nicht in Betrieb genommen wurde und somit der Estrich immer noch feucht ist. Letzten Freitag kam dann die gute Nachricht, dass ein Fliesenleger engagiert wurde (der hat sich auch direkt bei uns gemeldet) und am morgigen Mittwoch die Sanitärfirma die Heizung in Betrieb nehmen sollte. Bis heute Morgen war ich dann voller Vorfreude, morgen den Fliesenleger auf der Baustelle zu treffen und mit ihm alles zu besprechen. Am Wochenende wollten wir die Küche streichen und alles vorbereiten, damit die Zeichen endlich mal in Richtung Einzug stehen können.

Doch heute Vormittag kam dann der Anruf unseres Bauleiters: Die Sanitärfirma weigert sich, morgen auf die Baustelle zu kommen. Der einzige, der die Meinung der Firma ändern könnte, ist wohl der Chef unserer Baufirma. Aber der hat nichts Besseres zu tun, als in den Urlaub zu fahren. Nächste Woche ist er zurück und wir hoffen sehr, dass er sich schnell dahinter klemmt. Man könnte meinen, eine Woche mehr Bauzeit macht jetzt auch nicht mehr viel aus, aber nachdem Freitag alles so gut klang, haben wir unsere Wohnung zum 31. August gekündigt. Also haben wir eigentlich keine Zeit mehr zu verlieren.

Nicht nur wir sind gerade angesäuert, sondern auch unser Bauleiter. Der hatte sich nämlich die komplette letzte Woche dahinter geklemmt, damit es auf unserer Baustelle diese Woche voran geht. Also sind wir nicht die einzigen, die vom Firmenchef immer vertröstet und enttäuscht werden.

Die Folge: Unseren Küchentermin haben wir mittlerweile, glaube ich, zum vierten Mal verschoben. Neuer Termin ist der 19. August. Wenn es dann nicht klappt, weiß ich auch nicht mehr...

So weit zu den negativen Punkten. Seit unserem letzten Post hat sich ja trotzdem etwas getan: Unsere Schächte wurden gesetzt und heute kamen die Hausanschlüsse:
Die fertigen Abwasserschächte am 28. Juni

Moritz war begeistert vom Bagger in unserem Garten :-)
Damit der HWR für die Sanitärfirma vorbereitet ist, haben Ole und sein Vater zudem schon am letzten Wochenende die Wände grundiert und gestrichen:
Das Ergebnis der fleißigen Wochenend-Arbeiter: Der gestrichene HWR
Seit heute haben wir auch eine Altpapiertonne :-)


Am letzten Samstag haben wir uns außerdem schon um 9 Uhr morgens mit der Treppenbaufirma beim Haus getroffen und endgültig das Design für unsere Treppe ausgesucht. Heute sind wir dann noch nach der Arbeit zum Laminat-Kontor in Altona gefahren und haben unsere zukünftigen Bodenbeläge ausgesucht.

Wie geht's jetzt weiter? Ole trifft sich morgen früh mit unserem Bauleiter auf der Baustelle. Der soll sich auch den Schimmel ansehen, der in einigen Räumen entstanden ist (laut unserem Bausachverständigen zwar unschön, aber durchaus normal in dieser Bauphase), und wird ihn hoffentlich entfernen. Gleichzeitig werden auch die Trockenbauer vor Ort sein und die Badezimmer so weit vorbereiten, dass der Fliesenleger bald mit seiner Arbeit beginnen kann. Und auch die Elektrofirma wird nach dem Verlegen der Hausanschlüsse dafür sorgen, dass wieder Strom im Haus sein wird. Es geht also voran, auch wenn das wirklich Dringende - die Inbetriebnahme der Fußbodenheizung - weiter auf sich warten lässt.

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